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"Jetzt wird es sehr schwer"

Arnsberg, 03.12.2006 00:00 Uhr (ma )

Arnsberg ist unter den zehn Finalisten zur T-City — Neue Herausforderungen

Arnsberg. (ma)
Die Entscheidung ist gefallen. Eine unabhängige Jury hat Arnsberg unter die letzten zehn im "T-City Wettbewerb" verbleibenden Städte gewählt.Ein Etappenerfolg, der hoffen lässt. Besonders erfreut zeigt man sich im Rathaus, dass die als stark eingeschätzten Mitbewerber wie Gütersloh, Schwerin oder Neu-Ulm aus dem Rennen sind. Aus insgesamt 52 Städten wurden nur zehn für die Endrunde nomminiert. Jetzt geht es um den Titel "T-City" der Deutschen Telekom und die 35 Millionen teuren VDSL-Leitungen. Neben Arnsberg streiten nun , Coburg, Frankfurt (Oder), Friedrichshafen, Görlitz, Kaiserslautern, Kamp-Lintfort, Neuruppin, Osterholz-Scharmbeck und Schwäbisch-Hall um den Gewinn.
"Wir gratulieren den Städten der Endrunde zu ihren besonders überzeugenden Bewerbungen und sind beeindruckt von der Vielfalt der Projektvorschläge", sagte René Obermann, Vorstandvorsitzender der Deutschen Telekom. "Die Entscheidung ist der Jury angesichts der Qualität der Bewerbungen nicht leicht gefallen."
Voll des Lobes und Dankes ließ Bürgermeister Hans-Josef Vogel verlauten: "Arnsberg gehört zu den zehn innovativsten deutschen Städten, des T-City-Wettbewerb. Das ist ein großartiges Ergebnis, ein Erfolg unserer ganzen Stadt. Das ist der Erfolg von weit über 2000 Akteuren, die an Veranstaltungen, Workshops, Bewerbungsfilm, im Internet, per Fax und Brief teilgenommen und die Bewerbung mit über 1000 Ideen und 31 Hauptprojekten getragen haben. Das ist auch ein Erfolg der über 200 Unternehmen, Vereine und Organisationen, die Arnsbergs Bewerbung unterstützt haben."
Doch der Bürgermeister nimmt die kommenden Herausforderungen sportlich: "Jetzt wird es sehr schwer. Der Sport zeigt es immer wieder: Jedes Finale bedeutet eine große Herausforderung und bedarf der Anstrengung aller Kräfte. Wir werden versuchen, uns gegen die sehr starken Mitbewerber zu behaupten."
Arnsberg hat 50.000 Euro sicher
Die Stärke der Mitbewerberstädte seien, Universitäten im Kompetenzteam und Unterstützung einer sehr starken Wirtschaft. "Es wird sehr schwer werden, sich dagegen durchzusetzen", so Vogel.
Finanziell hilft die Telekom bereits mit je 50.000 Euro für die Endrundenstädte. Die haben nun bis zum 31. Januar 2007 Gelegenheit, an der Vertiefung ihrer Projekte zu arbeiten. Ein Expertenteam der Telekom wird gemeinsam mit Wissenschaftlern der Uni Bonn die Finalisten im Dezember besuchen, um Gespräche mit den Projektverantwortlichen zu führen und Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten zu geben.
Die T-City wird dann im Februar 2007 gewählt.
Die Gewinnerstadt erhält als Prämie den Anschluss an die neue Hochgeschwindigkeits-Breitband-Infrastruktur im Mobilfunk und im Festnetz im Wert von bis zu 35 Millionen Euro. Darüber hinaus beabsichtigt die Deutsche Telekom für die Realisierung ausgewählter Projekte in der T-City Leistungen im Wert von bis zu 80 Millionen Euro bereitzustellen.

 

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