Winterberg, 03.01.2007 00:00 Uhr (ulb )
Triathlon aus Mountainbiking, Bergsteigen und Fliegen

Die Abenteurer Peter Kramer (v.l.), Jürgen Niggemann und Elmar Müller wagen sich an den höchsten Berg Amerikas und der westlichen Welt. Foto: Ulrich Brings
Die Winterberger Drachen- und Gleitschirmflieger Jürgen Niggemann, Peter Kramer und Elmar Müller gehen wieder auf Tour. Nach erfolgreicher Besteigung des Kilimandscharo (Afrika), des Mont Blanc (Frankreich) und des Elbrus (Europa), geht es jetzt zum Aconcagua in Südamerika. Er liegt in den Anden (Argentinien) und ist mit 6962 Metern der höchste Berg Amerikas und der westlichen Welt. Für diesen Berg haben sie sich etwas Besonderes ausgedacht. Gestern ging es per Flugzeug von Frankfurt aus über Madrid nach Santiago de Chile in Südamerika. Der erfahrene Elmar Müller fungiert in der Dreiergruppe als Koordinator und ist für die Logistik zuständig. Ihm selbst gelang im Jahre 1987 die erste Befliegung des Berges mit einem Gleitschirm.
Trotz zahlreicher Versuche sind bis heute keine Wiederholungen bekannt. Die Winterberger wollen sich von Mendoza (Argentinien) mit Montainbikes in die Anden begeben und zwar bis in das Basislager des Aconcagua auf 4200 Meter.
Von dort werden sie dann den Aconcagua besteigen, hierfür sind zwölf Tage vorgesehen. Anschließend starten sie von etwa 6000 Meter Höhe mit dem Gleitschirm und werden versuchen, den Gipfel zu überfliegen. Sehr gefährlich sind die Winde rund um den Gipfel. Der Viento Blanco erreicht Geschwindigkeiten bis zu 240 Stundenkilometern. Um das Abenteuer abzurunden, werden sie dann mit den Rädern bis nach Santiago de Chile weiterfahren und von dort aus noch bis zum Pazifischen Ozean.
Monatelanges Training war nötig
Das ist ein besonderer Triathlon: "Mountainbike fahren, Bergsteigen, Fliegen". Für solch ein Abenteuer muss für eine körperliche Fitness monatelang trainiert werden. "Ausdauer, Fahrradfahren, Joggen, Wandern mit Gepäck, richtige Ernährung mit vielen Kohlehydraten, Powerriegeln und wenig Alkohol", so die Abenteurer. Wenn alles nach Plan verläuft, geht es am 30. Januar zurück nach Deutschland. Weitere Informationen unter Jürgen@jp-adventuretours.de.
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