
Erleben Sie hautnah eine spektakuläre Reitertradition
Überregional, 29.08.2007 00:00 Uhr (ag
)
Auf zum Erntefest mit dem Gänsereiten der St. Georg - Reiter
Bühren. (ag)
Die alte Tradition des Gänsereitens findet sich nach über 400 Jahren noch immer in einigen Orten Westfalens. Am kommenden Wochenende kann man dieses aufregende Spektakel wieder live in Bühren bei Drolshagen erleben! Der Ursprung dieses akrobatisch-halsbrecherischen Wettkampfes wird im späten 16. Jahrhundert vermutet, als spanische Soldaten im Erbfolgekrieg auch in Westfalen lagerten und dieses martialische Schauspiel mitbrachten: Einer kopfüber aufgehängten Gans versuchen die Reiter, im vollen Galopp den Kopf abzureißen, um den restlichen Braten als Trophäe behalten zu können.
Aber keine Sorge: Seit vielen Jahren wird dabei natürlich der Tierschutz beachtet, weshalb die "Gans" nur noch eine Attrappe ist, was aber keinen Einfluss auf das spannende Reiterduell hat!
Spannendes Reiterduell
Die Preise sind aber seit jeher die gleichen geblieben. Wer gewinnt, der bekommt eine Gans, die freilich jedoch noch quicklebendig ist.
Aber auch sonst gibt es viel auf dem Bührener Heimatfest zu erleben:
Am Freitag, dem 31. August wird es um 19.30 Uhr schön lustig-schaurig, wenn die Sauerländer Volksbühne aus
Elspe ihren Schwank "Mord im Hühnerstall" in drei Akten aufführen wird.
Freitag:
Mord im Hühnerstall
Am Samstag um 14.30 Uhr reist der Musikverein Frenkhausen auf dem Bührener Festplatz an, von wo aus es erst in die Dorfmitte geht, um 15.30 Uhr im Festzug zur St. Georgs-Kapelle zu ziehen. Nach der Eröffnungsandacht freuen sich die Gäste auf Kaffee und Kuchen im Festzelt. Ab 18 Uhr werden verdiente Vereinsmitglieder ausgezeichnet.
Um 20 Uhr wird der Schützenverein St. Xavierus Frenkhausen erwartet. Anschließend gibt es viel Tanzmusik bis in die Nacht.
» Zur Startseite von SauerlandKurier Die große Wochenzeitung im Sauerland