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"Einkaufsservice" für Hünsborn eingerichtet

Wenden, 02.01.2008 00:00 Uhr (SK )

Wenden. (SK)
Der "Hünsborner Einkaufsservice" für Senioren wird konkret. Dies wurde bei der Jahrespressekonferenz des SPD-Ortsvereins Wenden bekanntgegeben.Wie bereits berichtet, soll dieser Service speziell für Menschen eingerichtet werden, die nicht mehr gut zu Fuß sind: Die vier jung gebliebenen Senioren aus Hünsborn, Inge Bruch, Marita und Hans David sowie Lutz Schabelon stellen sich jeweils donnerstags von 15 bis 17 Uhr für Einkäufe zur Verfügung. Hünsborner, die diesen Service in Anspruch nehmen wollen, können ihre Wünsche und Bestellungen donnerstags von 10 bis 11 Uhr unter Tel. 690203 anmelden.
"Unser Einkaufsservice kostet Sie nur 1 Euro mehr", so Lutz Schabelon. "Dieser soziale Vorschlag ,Einkaufen für Hünsborner BewohnerŒ soll ein Stück erweiterte Lebensqualität für unsere Seniorinnen und Senioren sein."
Weiterhin mahnt die SPD Wenden von der Gemeinde und der Mehrheitsfraktion noch mehr Familienförderung an: Fahrtkostenunterstützung für Kinder im "Integrativen Unterricht", eine Erhöhung der Zuschüsse für die offenen Ganztagsschulen und einen Fahrtkostenzuschuss für Kindergartenfahrten sieht sie als vordringlich an. Robert Dornseifer: "Im Sommer erfolgt die Auswertung nach einem Jahr Ganztagsschule. Die SPD ist nach wie vor der Meinung, dass Betreuung und Essen wie in Rothemühle nicht mehr als 70 Euro/Monat betragen darf. Die Mehrkosten für die Gemeinde sollten unter Berücksichtigung der Pisa-Studie, der reduzierten Schülerzahlen in Zukunft und der Chancengleichheit für Kinder aus sozial schwachen Familien möglich sein."
Die Sozialdemokraten unterstützen zwar die Sanierung der Kunstrasensportplätze, da hier aktive Jugendarbeit geleistet werde, "doch die Unterstützung unserer Familien und vor allem der Kinder im Schul- und Kindergartenbereich ist ebenso wichtig".
Der Vorsitzende Jochen Sauermann gab noch eine persönliche Erklärung ab, in der er die Gründe erklärte, warum er dem Wunsch des SPD-Kreisvorstandes nach einer Kandidatur für ein Bundestagsmandat oder einen Platz im EU-Parlament nicht nachkommt. Sauermann: "Beide Positionen hätten unmittelbar Einfluss auf den Lebensmittelpunkt der Familie. Da wir uns hier sehr wohl fühlen, scheidet eine Kandidatur aus familiären Gründen aus." Er nannte aber auch sein Engagement in unterschiedlichen Vereinen und Organisationen — darunter VdK, Arbeiterwohlfahrt, Wasserbeschaffungsverband, Fischereigenossenschaft, Elternverein Grundschule Rothemühle —, die ihn ablehnen ließen: "Ich habe das Glück, mit vielen Menschen, die ich schätze, zusammen zu arbeiten, denen ich mich verpflichtet fühle." In gleicher Weise fühle er sich dem SPD-Ortsverein Wenden und den Mitgliedern sehr verbunden: "Das, was wir hier zusammen aufgebaut haben, könnte ich nicht mehr in der Art und Weise unterstützen, wie ich es jetzt tue."

 

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