
"Wie Hund und Katz'" — das geht aber auch anders
Sundern, 02.01.2008 00:00 Uhr (wbr
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Tierpsychologin Christiane Lehmann schult Mensch und Tier
Hachen. (wbr)
"Der ist aber schlecht erzogen" — man kennt dass, auf der Straße kläfft ein Hund, hört partout nicht auf Herrchen und macht, was er will. Doch in den meistens Fällen sind es die Menschen, die sich falsch verhalten. "Nur wenn man weiß, warum ein Hund in bestimmten Situationen so oder so reagiert, kann der Mensch entsprechend reagieren", so die Tierpsychologin Christiane Lehmann. Ich Hachen betreibt sie die "etwas andere" Hundeschule, wie sie über ihre Schule selbst spricht, die genau an diesem Punkt ansetzt. Nach einer zweijährigen Lehrzeit über Tierpsychologie und einem Lehrgang in der Andrea-Kutsch-Akademie kam ihr vor einem Jahr die Idee zur eigenen Hundeschule. Hier trainiert sie mit Mensch und Tier alltägliche Situationen, wie ein Spaziergang durch eine belebte Straße oder die Begegnung mit anderen Hunden. Es geht also nicht auf den Schulungsplatz, wo Wippen und Hürden bewältigt werden. Hier lernen die "Schüler" und ihre Herrchen ruhig zu bleiben. Kampfhunde bildet sie aber nicht aus.
Der richtige Umgang mit einem Hund beginne eigentlich aber schon bei der Auswahl des Tieres. "Welcher Hund passt überhaupt zu mir:", ist dabei die entscheidende Frage. Viele Menschen würden sich die Hunde ausschließlich nach ihrem Aussehen aussuchen. Doch die Bedürfnisse des Tieres würden dabei nicht berücksichtigt. Ein Jagdhund könne halt nicht in einer engen Wohnung glücklich werden. Soll es ein Mischling oder ein Rassehund sein — wichtige Fragen, die oft nicht genug Beachtung finden. Schon hier unterstützt Christiane Lehmann die neuen Hundebesitzer.
Sie selbst lebt ständig mit Hunden unterschiedlicher Rassen zusammen. Natürlich vertragen sich alle. Auch Katzen sind in diesem "Clan" willkommen.
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