
Sauerland, 26.01.2012 14:42 Uhr
Wer auf den Hund gekommen ist, hat in Sachen Versicherung für den Vierbeiner die Qual der Wahl. Was Herrchen recht ist, ist dem Hund nur billig. Die Frage, welche Versicherungen für Fiffi und Co denn nun sinnvoll sind, lässt sich nicht allgemein beantworten, sondern ist von verschiedenen Faktoren abhängig.
Denn mittlerweile gibt es neben der zwingend erforderlichen Hundehaftpflichtversicherung weitere Angebote, die man zumindest einmal ins Kalkül ziehen sollte. Die Kampfhundehaftpflicht hat sicher ebenso ihre Berechtigung wie die umfassende Hunde-OP-Haftpflicht-Kombi-Versicherung. Auch eine Hundekrankenversicherung kann im Fall der Fälle gut angelegtes Geld sein, und dass man leider auch an eine Hunde- Vergiftungsversicherung denken muss, ist trauriger Fakt.
Bei der Frage nach der Krankenversicherung für Hunde gilt es abzuwägen. Auch beim Tier ist eine etwas aufwändigere OP schnell eine teure Maßnahme, die man nicht mal so eben aus der Portokasse zahlt. Insofern liegt der Abschluss einer Krankenversicherung auf der Hand. Zumal bei einigen Anbietern neben teuren OPs auch alle Behandlungen und Vorbeugeuntersuchungen sowie Impfungen abgedeckt sind. Wer allerdings finanziell gut ausgestattet ist, kann auf die Krankenversicherung für seinen Liebling durchaus verzichten.
Im Falle der Krankenversicherung sollte man stets korrekte Angaben über den Gesundheitszustand des Tieres machen. Denn auch im Hundeleben richtet sich die Beitragshöhe nach den Vorerkrankungen. Sind etwa Gelenkprobleme bekannt, kann die Versicherung davon ausgehen, dass diese in der Folgezeit operativ behandelt werden müssen und einen höheren Beitrag ansetzen.
Die Vergiftungsversicherung ist sicherlich eine der Versicherungen für den Hund, die man sich gerne schenken möchte. Allerdings kann diese doch auf zweierlei Art und Weise zum tragen kommen. Szenario eins: es kann passieren, dass der Hund in ausgelegte Rattenköder tritt und sich darauf beim Lecken der Pfote vergiftet. Eine zweite Möglichkeit besteht darin, dass Bello einfach an Pflanzen wie Begonie, blauer Eisenhut oder die Engelstrompete – um nur einige zu nennen – schnuppert und dann auch frisst. Mehr oder minder starke Reaktionen, die einen Tierarztbesuch zwingend erforderlich machen, sind die Folgen.
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