
Sauerland, 12.01.2012 14:10 Uhr
"Kyrill" -seit nun fast auf den Tag genau fünf Jahren denkt in der Region wohl jeder bei diesem Stichwort an lahmgelegten Verkehr, tausende umgestürzte Bäume und kahl gefegte Bergkuppen. Denn in der Nacht vom 17. auf den 18. Januar 2007 zog der Orkan "Kyrill" über Europa und richtete auch im Sieger-und Sauerland erheblich Schäden an.

Abtransport des Holzes, Instandsetzung der Wege und schließlich die Wiederaufforstung der zerstörten Waldflächen nahmen viel Zeit in Anspruch. Damaliges Ziel war es, einen zukunftsfähigen, stabilen und leistungsfähigen Wald aufzubauen.
Nach fünf Jahren ist es nun an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Haben die damals gefassten Pläne gefruchtet? Wie ist die Situation der Wälder fünf Jahre nach dem Sturm? Hat sich die Tourismus-Region Sauerland wieder erholt? Und vor allem, wurden nach "Kyrill" aus heutiger Sicht die richtigen Konsequenzen gezogen? Schließlich wurden in der Wiederaufforstung erneut große Teile Fichten angepflanzt, die nicht so sturmresistent sind, wie etwa Laubbäume oder Mischwald.
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