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Gerhardus bleibt

Herdorf, 08.02.2012 01:15 Uhr

Tobias Gerhardus wurde auf der gut besuchten Mitglie­der­ver­samm­lung des CDU-Stadt­ver­bandes Herdorf erneut und einstimmig zum Vorsit­zenden gewählt.

Für seinen nicht mehr kandidierenden Stellvertreter Gerhard Latsch wurde Christine Muhl bestimmt, Kassiererin bleibt Christine Latsch. Beisitzer sind Georg Beck, Sven Peter Dielmann, Markus Düber und Irmgard Euteneuer. Weiter wurden die Delegierten für den Kreisparteiausschuss, für den Kreis-, Bezirks- und Landesparteitag gewählt. In seine Begrüßung der Mitglieder schloss Tobias Gerhardus auch den Kreisvorsitzenden, Dr. Josef Rosenbauer, und seinen Nachfolger im Landtag, Michael Wäschenbach, mit ein.

Die Landtagswahl habe der CDU ein sehr beachtliches Ergebnis gebracht, so Gerhardus in seinem Rückblick. Vor allem aber habe auch die Landes-CDU unter Julia Klöckner wieder Fuß gefasst. Geschlossenheit und Zielstrebigkeit zeichne die Union wieder vermehrt aus. Das Team Rosenbauer/Klöckner habe hervorragend gearbeitet.

Seine letztlich gescheiterte Kandidatur zur Bürgermeisterwahl in Herdorf habe ihm dennoch wertvolle Erkenntnisse gebracht, meinte Gerhardus. Er sei mit sehr vielen Menschen ins Gespräch gekommen, habe Schwachpunkte in der Stadtpolitik ausgemacht. Einmal mehr plädierte er für die Selbstständigkeit der Stadt, dafür gelte es zu kämpfen.

Susanne Gotthardt versprach für die Frauenunion nach der anstehenden Mitgliederversammlung einen Katalog von Aktivitäten vorzustellen. Fraktionssprecher Uwe Geisinger erläuterte Eckpunkte städtischer Kommunalpolitik, darunter die weitere Sanierung des Ermert-Geländes und der Bahnbrache. Das renovierte Hüttenhaus werde im Juni eingeweiht, die Hüttenschänke soll im Frühjahr die gastlichen Pforten öffnen. Am 1. Mai werde der Spartenstich für den Neubau der Sparkasse erfolgen.

Wäschenbach: Keine Tabus im Landtag

Michael Wäschenbach stellte seine Intention von Landtagsarbeit vor. Er verhehlte auch nicht, dass es für ihn in der Zukunft keine Tabus in Bezug auf Gemeinde-, Kreis- oder Landesgrenzen gebe. Nur so führe der Weg zu kostensparenden und effizienteren Gebietsreformen hin. Von der "Ellenbogenmentalität" im Landtag sei er überrascht worden. Wäschenbach: "Das muss ich noch lernen. Als Bürgermeister war ich eher auf Konzilianz und Konsens bedacht."

 


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