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Hochzeitstag endet im Chaos

Niederdielfen, 05.02.2012 01:45 Uhr

Ein hervor­ra­gende Reso­nanz verzeich­neten die Dielfer Thea­ter­tage anläss­lich des komö­di­an­ti­schen Stücks "Der Bräu­tigam meiner Frau" in drei Akten, aus der Feder von Otto Schwarz und Georg Leng­bach. Als Darsteller agierten einmal mehr die Mitglieder des "Hob­by"-Ensem­bles "Die Laien".

Gleich an drei Tagen setzten "Die Laien" die Produktion in der Adolf-Saenger-Halle auf äußerst amüsante Art und Weise in Szene. Die Gäste - egal ob jung oder alt - mussten des öfteren die Lachmuskeln "schwingen" lassen, denn im Hause von Dr. Theodor Schröder lief an dessen erstem Hochzeitstag alles, nur eben nicht nach Plan. Das in den letzten Monaten bestens einstudierte verrückt-vergnügliche Verwirrspiel um verworrene Verwechslungen und das Verliebtsein stieß beim Publikum auf großes Gefallen. Doktor Theodor Schröder (Martin Schmidt) und seine Ehefrau Hella (Julia Naskrent) bekommen nicht die Gelegenheit, ihren Hochzeitstag so gemütlich zu feiern, wie sie es sich vorgestellt hatten, weil sich die Ereignisse schlichtweg überschlugen. Hella musste zu einem Vortrag nach Struthütten reisen, und Theo wurde kurzerhand von seinem Freund Heinz Ennerich (Benjamin Späth) gebeten, auf einem Vereinsfest als Kellner zu agieren. Doch für Ennerich, der auf das Baby aufpassen sollte, wird der Abend immer chaotischer: Patienten, die bildhübsche Franziska (Melanie Pflanz), die nach ihrer Mutter, der Hausgehilfin Mathilde (Rita Lehmann), sucht, und der von der Tarantel gestochene Metzger Anton Bullermann (Peter Lepschy) stürzten auf Ennerich ein. Wenig später kamen dann auch noch Hellas Verwandte aus Kanada, Archibald Thompson (Rainer Bruch), seine Frau Ottilie (Silke Winter-Muhlack) und deren Sohn Toby (Adrian Herrmann) hereingeplatzt, um Hella zu besuchen. Denn schließlich soll ihrem Willen zufolge Toby der Bräutigam von Hella werden. Von einem Doktor Theodor Schröder wussten sie vor ihrer Ankunft aber noch nichts. Das Chaos nahm seinen Lauf, als Theodor Schröder nach einer langen Nacht mit reichlich Alkohol im Blut nach Hause kommt und auf die unerwarteten Gäste traf.

Da die durchaus gelungene Inszenierung, in der auch Anita Müller als Polizistin eine Rolle spielt, am 25. Februar in der Georg-Heimann-Halle in Netphen und am 21. April im Heimhoftheater auf der Wasserscheide aufgeführt wird, soll hier der Ausgang nicht verraten werden. Karten für die Vorstellung in Netphen gibt es im Bürgerbüro in Netphen und für Burbach im Heimhoftheater, Tel.: 02736/5096850.


 


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