
Willingen, 05.09.2010 01:47 Uhr
Der Haupt-und Finanzausschuss der Gemeinde Willingen hat in seiner jüngsten Sitzung das Klimaschutzkonzept? erarbeitet von Wirtschaftsförderer Dieter Pollack? zur Kenntnis genommen.
Bürgermeister Thomas Trachte verdeutlichte den Ausschussmitgliedern, dass die Politik in Sachen Klimaschutz in der Verantwortung stehe. Man müsse zunächst nach pragmatischen Ansatzpunkten suchen und die Energieeffizienz einzelner Projekte prüfen. Hierbei dient das Konzept als Grundlage für zukünftige klima- und energiepolitische Entscheidungen in der Gemeinde. Bisher handelt es sich jedoch nur um einen Arbeitsentwurf, der noch nicht endgültig abgesegnet ist. Das Papier ist daher zurzeit nicht zur Einsichtnahme durch die Bürger freigegeben.
Als Anregung seitens des Bürgermeisters wurde eine Informationsfahrt zu den Viessmann-Werken vorgeschlagen. Derartige Bildungsmaßnahmen dürften in der kommunalen Klimapolitik nicht außer acht gelassen werden. Gerade als verantwortlicher Entscheidungsträger sollte man "wissen, wovon man redet", so Trachte.
Die mögliche Vorgehensweise in Sachen Klimaschutz wurde am Beispiel der Straßenbeleuchtung erörtert. Bisher werden zur Ausleuchtung der heimischen Straßen und Wege die sogenannten HQL-Leuchtkörper eingesetzt. Diese dürfen aber, ähnlich wie die Glühlampen für den Hausgebrauch bereits heute, ab 2015 nicht mehr auf den Markt gebracht werden. Die Zukunft der Straßenbeleuchtung gehört der LED-Technik.
Wird jedoch eine Straßenlaterne mit einem modernen und energieeffizienten Leuchtkopf ausgestattet, so sind im Vergleich zum herkömmlichen Leuchtmittel mit etwa 2,5-fachen Kosten zu rechnen.
Damit der Gemeinde finanziell nicht das Licht ausgeht, soll die Umrüstung stufenweise angegangen werden, zum Beispiel beim Ersetzen defekter Leuchtkörper.
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