
Bestwig, 05.02.2012 02:15 Uhr
Der alte und neue Eigentümer des Fort Fun Abenteuerlandes, Compagnie des Alpes (CDA), hat erstmals in einer Presseerklärung Stellung zu den Vorgängen der letzten Tage genommen.
Die Franzosen hatten den Verkauf des Freizeitparks an die One World Group rückgängig gemacht, nachdem One World-Parkchef Matthäus Ziegler wegen Betrugsvorwürfen festgenommen worden war (wir berichteten). "Angesichts der Betrugsvorwürfe und zur Wahrung der Interessen der CDA und des Fort Fun, hat die CDA in Übereinstimmung mit deutschem Recht an den Käufer eine Mitteilung über den Widerruf der Aktienübertragung im Zusammenhang mit der Transaktion versendet", heißt es in der Mitteilung. Durch das Eingreifen der CDA wird der Park wieder in die CDA Konzerngruppe integriert. "Höchste Priorität haben für uns der Park und die Mitarbeiter", erklärt Jan Reuvers, Vertreter der CDA in Deutschland. "Wir verstehen, dass zurzeit eine große Unsicherheit herrscht und nehmen unsere Verantwortung gegenüber allen, die für das Fort Fun gearbeitet haben, sehr ernst. Dies ist etwas, das unser Unternehmen auszeichnet", so Jan Reuvers.
Es werde nun alles daran gesetzt, dass der Park pünktlich zum Saisonbeginn im April seine Türen öffnen kann. Parallel wird sich die CDA darum bemühen, die rechtliche Lage mit der One World Group zu klären.
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