
Rönkhausen, 29.08.2010 01:30 Uhr
Die Firma "Windwärts" plant, im Naturpark Homert, auf dem Höhenzug, der sich hinter den Orten Rönkhausen und Glinge erstreckt, einen Windpark anzulegen.
Maximal drei bis sechs Windräder mit einer Nabenhöhe von 135 Metern (180 inklusive Rotorblätter) wolle man dort aufstellen, bestätigte Roman Antczak von der Hannoveraner Firma.
In der Nähe des Höhenkamms, auf der die Stromerzeuger gebaut werden sollen, befindet sich auch das Oberbecken des Pumpspeicherwerks der Mark-E- AG.
Die ersten Gespräche mit den Eigentümern der in Frage kommenden Grundstücke seien bereits geführt worden. Es gab auch schon eine Versammlung der Wegegenossenschaft, in dereren Rahmen "Windwärts" das neue Energieprojekt vorstellte.
Man hoffe, dass die Gespräche mit den Eigentümern der Ländereien gegen Ende des Jahres abgeschlossen seien. Dann werde man mit der Gemeinde sprechen, wegen eines Nutzungsänderungsplanes. "Wir stehen noch ganz am Anfang", so Antczak.
Doch es gibt bereits erste Gegenstimmen. Besorgte Anwohner fürchten eine Beeinträchtigung aufgrund Geräuschemissionen, Infraschall und Schlagschatten der Rotorblätter.
Angeführt werden von den Gegnern der Anlage zudem eine eventuelle Entwertung der Immobilien, eine Beeinträchtigung der Lebensqualität sowie eine irreparable Schädigung der Landschaft. Zudem sei die Wirtschaftlichkeit solcher Windkraftanlagen im Binnenland umstritten.
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